Chinesisch Lerntechniken

Chinesisch unterscheidet sich bezüglich der Lerntechniken nicht prinzipiell von anderen Lernstoffen, vor allem wenn es um das Memorieren von Vokabeln, festen Redewendungen oder das auswendig lernen von den chinesischen Schriftzeichen geht. An sich ist es sehr empfehlenswert auf beständigen Umgang mit chinesischen Muttersprachlern zu setzen und sich oft mit chinesischen Medien zu beschäftigen, die Kernarbeit, das Memorieren der Vokabeln und Schriftzeichen, ist jedoch ebenso harte Arbeit wie auch beim Erlernen anderer Sachverhalte.

Regelmäßigkeit, Pausen und Schlaf sind Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen

Bevor man seine favorisierten Lerntechniken effektiv anwenden kann, sind einige grundlegende Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehört unbedingt ausreichender Schlaf. Schon lange vor den Erkenntnissen der Schlafforschung wusste man, dass das Gehirn im Schlaf weiterarbeitet. In Bezug auf das Chinesisch lernen bedeutet das vor allem, dass dem Gehirn nach einer Lernsession genügend Zeit gegeben werden muss, um die aufgenommen Informationen richtig zu verarbeiten und einzuordnen. Neben einer dringenden benötigten Frische am Schreibtisch stellt ausreichender Schlaf also sicher, dass der Lernstoff behalten und vernetzt werden kann. Eine typische Erfahrung beim Chinesisch lernen ist beispielsweise dass man am Morgen nach einer Lerneinheit vermeintlich unmöglich einzuprägende chinesische Schriftzeichen einfach weiß und schreiben kann, oder paradox erscheinende grammatikalische Strukturen sicher beherrscht oder anzuwenden weiß.

Um aber tatsächlich sicher zu gehen dass der Lernerfolg auch langfristig erhalten bleibt, ist eine regelmäßige Beschäftigung mit der zu erlernenden Sache, hier also Chinesisch in all seinen Facetten, unumgänglich. Im Klartext: täglich. Tatsächlich ist es beim Chinesischen lernen notwendig die Grundstrukturen in- und auswendig zu kennen, um sich später bedenkenlos den komplexeren Sachverhalten widmen zu können. Das heißt dass die 2000 am häufigsten vorkommenden Zeichen fest sitzen sollten, eine gewisse Anzahl von Redewendungen und Standardausdrücken beherrscht werden muss und dass das Hörverständnis den chinesischen Klangbildern die richtigen Silben zuordnet. Beim Lernen all dieser Umstände darf man die Pausen natürlich nicht vernachlässigen, denn ebenso wie der Schlaf dienen sie dazu das Gelernte zu vernetzen und zu verankern.

Karteikarten, Lernsoftware, Mnemotechnik
Die Literatur zu Lerntechniken ist vielfältig und voll von Vorschlägen die einem das Lernen scheinbar außerordentlich einfach machen. In Wahrheit ist die effektivste Methode aber natürlich immer noch, regelmäßig viel Zeit mit dem Lernstoff zu verbringen. Es haben sich jedoch einige Lernmethoden bei den meisten Lernenden bewährt, dazu gehören die Karteikarten.

Man nimmt dafür handelsübliche linierte oder karierte Karteikarten im Format A5 oder A6 und beschreibt sie auf der einen Seite mit dem chinesischen Zeichen und Beispielsätzen, und auf der anderen Seite mit der Pinyin-Umschrift und der Übersetzung. Der Vorteil der Karteikartenmethode liegt darin, dass man die Karteikarten durch ihr handliches Format auch unterwegs einsetzen kann und andererseits sich zu Hause in einem Karteikasten durch entsprechende Sortierung stets über seine Lernfortschritte bewusst ist. Man kann dazu verschiedene Fächer einrichten und je nach Anzahl der Wiederholungen beziehungsweise der korrekten Memorierung, die Karteikarten sortieren. Die korrekt erinnerte Karteikarte rückt also ein Fach nach hinten, während die noch nicht gekonnte Karte vorne verbleibt. Lernkartei – Karteikartensystem. Die einzelnen Fächer kann man nach verschiedenen Rhythmen wiederholen, wichtig bleibt dabei nach wie vor die Regelmäßigkeit. Ein weiterer großer Vorteil der Karteikarten ist die Möglichkeit die Karten ganz nach Belieben zu individualisieren und mit Notizen zu versehen.

Eine weitere Lernmethode ist die Mnemotechnik. Sie ist sehr effektiv und wird von den meisten auch ganz natürlich angewendet, kann aber noch weiter ausgebaut werden. Bei der Mnemotechnik geht es vor allem darum sich den Lernstoff, also zum Beispiel die chinesischen Zeichen, durch Merkhilfen schneller zu verinnerlichen. Gerade die chinesischen Bilderzeichen bieten dafür sehr viele Möglichkeiten. Es gibt mehrere Variationen der Mnemotechnik, dazu gehört zum Beispiel die Loci-Methode. Sie versucht einen wohlbekannten Weg oder Raum (Beispiel: der Weg von der Arbeit nach Hause, das Büro) mit dem Lernstoff zu verknüpfen. Dabei werden die sich zu merkenden Dinge an bestimmten Orten abgelegt und können später “wiedergefunden” werden.

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