Tourismus-Branche 2020 – (Digitale) Weiterbildung ist ein Muss

Eine Weiterbildung in der Tourismus-Branche macht Sinn. Ganz klassisch muss sich der Reiseberater, ob direkt im Reisebüro oder am Telefon, mit den verschiedensten Reisezielen gut auskennen, um den Kunden gut zu beraten und im besten Falle zu inspirieren. Nicht erst seit 2020 gilt jedoch, dass ein Großteil der Beratung und Verkäufe in digitalen Kanälen stattfindet. Es wird in der Touristik zusätzlich zum Wissen über die Destinationen etc. digitales Know-How benötigt, um die Kunden überhaupt erreichen zu können. Das gilt auch für den Reiseberater, der selbstverständlich keineswegs ein Informatiker ist, aber trotzdem einen ganz entscheidenden Einfluss auf den digitalen Erfolg der touristischen Unternehmung haben kann.

Das gilt besonders für kleine und mittlere Unternehmen, die nur beschränkte Ressourcen für ihre Online-Auftritt aufwenden können bzw. einen Großteil der “digitalen Aufgaben” an externe Dienstleister delegieren. Hier kann mit Weiterbildungen ein großer Schritt nach vorn gemacht werden.

Welche digitalen Aufgabengebiete kann in der Touristik der Reiseberater übernehmen?

  • Content-Editing – Das Erstellen und Anpassen von Inhalten auf der Webseite, App oder entsprechend angebundenen Datenbanken zählt genauso in diesen Bereich, wie Aktualisierungen oder anderen Marketing-Maßnahmen mittels Social-Media-Portalen und Profilen wie Facebook oder Instagram
  • Aktualisierungen im Projektmanagement-Tool – Ein Großteil des Projektmanagements findet mittlerweile online statt, die reibungslose Darstellung der Planungen und Aktivitäten in einem Tool kann enorme Effizienz-Gewinne erbringen, aber auch große Änderungen in der Firmenkultur verursachen
  • Analyse & Recherche – Ein weites Aufgabenfeld, dass konkret zum Beispiel in der Weiterentwicklung des User-Interface Anwendung finden könnte: Der Reiseberater hat direkten Kontakt mit den Kunden und kann die Erfahrungen der Nutzer im Sales-Prozess systematisch sammeln und an die IT-Entwicklungsabteilung weitergeben, so dass eventuell Optimierungsmöglichkeiten im User-Interface gefunden werden und bei erfolgreicher Umsetzung die Conversion-Rate verbessert wird und damit mehr Leads und Sales generiert werden können

Die angeführten Beispiele sind nur einige von vielen Einsatzmöglichkeiten. Entscheidend ist, dass sich der klassische Reiseberater und der IT-Spezialist 2020 in der Tourismus-Branche häufig auf halbem Weg treffen. Die traditionellen Berufe sind in kleinen und mittleren Unternehmen durch die Digitalisierung weniger scharf abgegrenzt als je zuvor, stetige und zielgerichtete Weiterbildung ist der Schlüssel zum Erfolg.

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