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Heilpraktiker

Sie wollen Heilpraktiker im Fernstudium studieren oder zum Thema Heilpraktiker eine Weiterbildung machen? Hier finden Sie eine Übersicht passender Kurse und Anbieter im Bereich Heilpraktiker mit verschiedenen Informationen, wie den Kosten, der Dauer und den benötigten Voraussetzungen für die Fortbildung.

Ausbildung als Heilpraktiker für Psychotherapie

Der große Bedarf an psychologischer Beratung und Behandlung nimmt aufgrund der permanent wachsenden Anforderungen stetig zu. Immer häufiger kommt es zu psychischen Beschwerden mit Krankheitswert und Therapiebedarf. Wer einen Psychotherapeuten benötigt, wird allerdings schnell feststellen, wie lang die Wartezeiten sind. Häufig dauert es sechs bis zwölf Monate, bis ein Platz frei ist. Mit einer Erlaubnis sind auch Heilpraktiker dazu berechtigt, Psychotherapie auszuüben und die Bedarfslücken zu füllen. Lesen Sie nachfolgend alles Wissenswerte rund um den Inhalt und die Dauer der Ausbildung sowie die zu erfüllenden Voraussetzungen.
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Das Berufsbild des Heilpraktikers für Psychotherapie

Der Heilpraktiker für Psychotherapie erhält nach bestandener Prüfung die Befugnis, psychisch kranke Menschen zu behandeln oder im Bereich Beratung und Coaching tätig zu werden. Sie erlangen während der Ausbildung umfassendes Wissen, um die nachfolgenden therapeutischen Aufgaben erfolgreich meistern zu können, sowie tiefgehende Kenntnisse bezüglich verschiedener Gebiete wie:

  • psychische Störungen und Krankheiten sowie verschiedene Klassifikationssysteme
  • diagnostische Prozesse
  • unterschiedliche Therapieverfahren
  • therapeutische Gesprächsführung

Zudem erhalten Sie Basiswissen bezüglich:

  • Pharmakologie
  • Krisenmanagement
  • Grenzen einer Therapieform
  • psychiatrische Notfallsituationen

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Absolventen haben gute Berufsaussichten. Sie dürfen mit der amtlichen Heilerlaubnis psychisch kranke Menschen in eigener Privatpraxis behandeln. Die Therapie wird durch den Patienten selber finanziert. In Einzelfällen besteht auch die Möglichkeit, mit privaten Krankenkassen abzurechnen, sofern durch den Klienten ein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde.

Wissenswertes rund um die Heilpraktiker-Ausbildung für Psychotherapie

Es gibt keine gesetzliche oder akademische Regelausbildung für den Beruf des Heilpraktikers. Jede Schule darf somit ihren eigenen Lehrplan erstellen und Sie selbst können die Kursmodule ganz nach Ihrem Bedarf einzeln buchen. Die Dauer der Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie ist nicht festgelegt und kann je nach Schule und Angebot variieren. Es gibt zudem keine gesetzliche Mindestanzahl an Unterrichtsstunden. Je nach Vorbildung dauert die Ausbildung ein bis drei Jahre, meist 24 Monate. Es gibt verschiedene Ausbildungsformen:

  • Vollzeit-Ausbildung / Berufsanfänger oder Themeneinsteiger
  • berufsbegleitende Teilzeit-Ausbildung, meistens abends und an den Wochenenden
  • Intensivkurse, bei medizinischer Vorbildung

Die Ausbildungskosten sind verschieden: Intensivkurse sind günstiger als Vollzeit-Ausbildungen. Sie müssen vom Heilpraktiker-Anwärter gewöhnlich selbst übernommen werden. Doch es gibt Förderungen, die Sie, wenn Sie gewisse Auflagen erfüllen, in Anspruch nehmen können, beispielsweise von der Arbeitsagentur, vom Jobcenter, von der Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft.

Prüfung und psychotherapeutische Verfahren

Um Heilpraktiker zu werden, müssen Sie zum Schluss die schriftliche und mündliche, anspruchsvolle Prüfung bestehen. Sie wird beim Gesundheitsamt abgelegt. Die Prüfungsvorbereitung umfasst psychiatrisches Theoriewissen und in einer oder mehreren Behandlungsmethoden eine praktische psychotherapeutische Befähigung. Für welche Therapiemethode Sie sich entscheiden, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. 

Wenn Sie noch keine Psychotherapie-Ausbildung absolviert haben, empfiehlt sich zunächst einmal der Besuch einer Basisausbildung in Psychotherapie, bevor es an die Prüfungsvorbereitung geht. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung sind spezielle Weiterbildungen in vertiefenden Verfahren und eine berufsbegleitende Supervision möglich. Sie sollten während oder nach der Ausbildung ein psychotherapeutisches Verfahren erlernen.

Voraussetzungen für die Ausbildung als Heilpraktiker für Psychotherapie

Bedingungen für die Zulassung:

  • Mindestalter 25 Jahre
  • Wohnsitz Deutschland, EU-Bürgerschaft oder entsprechende Aufenthaltsgenehmigung liegt vor
  • Hauptschulabschluss ist Mindestvoraussetzung
  • Gesundheitliche Eignung: Keine schwerwiegenden körperlichen oder psychischen Erkrankungen
  • Keine Suchtkrankheiten
  • Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis ohne Einträge: keine Vorstrafen oder Verurteilungen wegen einer Straftat

Was die persönlichen Voraussetzungen angeht, sollten Sie den empathischen Umgang und die offene Kommunikation mit Menschen lieben und leicht Zugang zu ihren Emotionen, Gedanken, Gefühlen, Ängsten und Problemen finden. Natürlich ist es wichtig, dass Sie den Wunsch haben, anderen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen und durch Krisen zu begleiten. Eventuell interessiert Sie auch die Ausbildung zum Tierheilpraktiker.

Sie selber sollten nicht unter psychischen Problemen leiden, da sonst die Gefahr besteht, in das Therapiegeschehen unbewusst eigene unaufgearbeitete Konflikte hineinzutragen.

Was ist wichtig zu wissen?

Heilpraktiker haben bei der Ausübung ihres Berufs die gleiche Verantwortung wie ein psychologischer Psychotherapeut oder Arzt, denn ihnen wird die Gesundheit der Patienten anvertraut. Daher ist ein umfassendes und fundiertes medizinisches Grundlagenwissen rund um den Körper, Geist, die Gesundheit und Krankheit unverzichtbar.

Diese Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben und erlernen Sie in der Ausbildung. Das Gesundheitsamt prüft sie anhand einer anspruchsvollen Prüfung äußerst genau. Im Anschluss können Sie nach Bestehen eine psychotherapeutische Praxis eröffnen und Patienten mit psychischen Störungen behandeln.

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Was ist ein Heilpraktiker?

Der Heilpraktiker ist mit der Ausübung der Heilkunde beschäftigt und wird daher auch genau so als Heilpraktiker oder Heilpraktikerin bezeichnet. Im Vergleich zum medizinischen Establishment, wie einem Arzt oder Psychotherapeuten, unterscheidet man den Heilpraktiker unter anderem dadurch, dass er seine Heilkunde ohne Approbation ausübt und sich die Ausbildung zum Heilpraktiker starkt unterscheidet. Daher sind seine Befugnisse auch eingeschränkt.

Laut Gesetz und Verordnung darf der Heilpraktiker keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen oder Geburtshilfe betreiben oder gemäß Infektionsschutzgesetz bestimmte Infektionskrankheiten behandeln.

Wie kann man Heilpraktiker werden und mehr Informationen über den Beruf Heilpraktiker finden?
Eine interessante Anlaufstelle sind die Heilpraktikerverbände, sie bieten die Möglichkeit verschiedene Informationen zu recherchieren und eignen sich auch für einen Einblick in das Umfeld, mit dem es zukünftige Heilpraktiker zu tun haben werden. Heilpraktiker mit viel Berufserfahrung finden bei diesen Verbänden zur Interessenvertretung Möglichkeiten zur Vernetzung und Unterstützung ihrer Tätigkeit.

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